Aktuell bei uns: Eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Tagesklinische Behandlungen sind sehr neue Konzeptionen in der Behandlung der Magersucht. Der Vorteil besteht darin, dass die Patienten über Nacht, an den Wochenenden und an Feiertagen zu Hause sind. Dies ermöglicht das Einüben und Ausprobieren von neu erlernten Verhaltensweisen auch zu Hause. Außerdem behalten die Jugendlichen den Kontakt zu ihrem alltäglichen Umfeld bei. Die Behandlung findet entsprechend wochentags von 8 bis 16.30 Uhr statt.
Die
Behandlungsbausteine entsprechen denen eines
stationären Aufenthaltes. Damit ist der Aufenthalt in der Tagesklinik ein Mittelweg zwischen einer stationären und einer ambulanten Behandlung.
Die Schwierigkeit ist, dass die Wirksamkeit der tagesklinischen Behandlung für die Magersucht bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht wurde und es daher kaum tagesklinische Behandlungsmöglichkeiten gibt. Deshalb ist es unser Ziel, in einer Therapiestudie die Wirksamkeit einer tagesklinischen Behandlung zu überprüfen. Hierfür haben sich insgesamt
6 Kliniken zusammengeschlossen, die über viel Erfahrung bei der Behandlung der Magersucht verfügen.
Finanziert wird die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (kurz:
BMBF). Im Rahmen der Studie wird ein Teil der Patientinnen tagesklinisch, ein anderer Teil stationär behandelt. Außerdem erhalten die Beteiligten anschließend eine professionelle
ambulante Nachsorge

